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Die Halle war gut gefüllt. zum Season Opening, der Feier anlässlich der Saisoneröffnung der BG Viernheim/Weinheim, waren zahlreiche Vereinsmitglieder und Fans der Sharks in die Weinheimer TSG-Halle gekommen und wollten ihr Team beim ersten Heimspiel der Saison gegen den TV Staufen unterstützen. Doch sie mussten sich in Geduld üben, beim Einspielen vor dem Anpfiff brach die Aufhängung einer Korbanlage und die Reparatur zog sich fast eine halbe Stunde hin. Als es dann endlich losging, taten sich die Weinheimer Sharks gegen die Aufsteiger, die ebenfalls als Sharks firmieren, schwer. In der Offensive agierte das Zimmermann-Team verkrampft, wollte zu oft mit Einzelaktionen den Korberfolg erzwingen, anstatt geduldig den Ball laufen zu lassen. So lag man nach dem ersten Viertel mit 15:22 in Rückstand, der zu Anfang des zweiten Viertel auf zehn Punkte anwuchs (17:27, 15. Minute). Dann besannen sich die Hausherren und glichen nach einem Dreier von Lohrke und anschließendem 7:0-Lauf aus, bevor die Gäste nochmals zur Halbzeit knapp mit 31:35 in Führung gehen konnten. „Wir haben uns in der ersten Hälfte dem extrem langsamen Tempo der Staufener angepasst. Das ist nicht der Basketball, den wir spielen wollen“, so Coach Zimmermann über das Spiel seiner Mannschaft vor dem Seitenwechsel.

In der Kabine schien er dann die richtigen Worte gefunden zu haben, die BG kam jedenfalls verbessert aus der Kabine. Sowohl Baragiola als auch Kreutzer wurden von Lohrke immer öfter stark in Szene gesetzt und konnten so für die Hausherren punkten. Es war dann auch Kreutzer, der seinem Team mit einem Dreier die erste Führung zum 42:39 seit dem 2:0 zu Spielbeginn bescherte. Das Spiel hatte sich jetzt langsam aber sicher auf die Seite der BG gedreht, nach dem dritten Viertel stand es 52:50. Der Aufsteiger konnte auch im Schlussabschnitt noch kurz mithalten, doch mehr als das 52:52 ließen die Hausherren nicht mehr zu. Die Sharks erzielten nun endlich auch Punkte aus Fastbreaks und die herausragende Reboundarbeit von Baragiola sicherte viele Ballgewinne und letztlich auch den Sieg in dieser Partie. „Wir haben offensiv von vier Spielern gelebt: Lukas, Sal, Ghosti und Daniel. Da muss in Zukunft vom Rest der Mannschaft deutlich mehr kommen“, resümierte Zimmermann nach der Partie.

Es spielten: Baragiola (24 Punkte), Kreutzer (23), Lohrke (13), Geister (10), P. Freudenberg (3), S. Freudenberg (2), Martin (2), Ceneli, Dörr, Grobrügge.

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