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Wer in den letzten Wochen im Hector Sport-Centrum unterwegs war, ist an den Kunstwerken von Wolfgang Maria Ohlhäuser nicht vorbeigekommen. Eine Auswahl seiner aktuellen und früheren Werke sind noch bis Ende Januar im ersten Obergeschoss zu besichtigen. Dann wird die Ausstellung mit einer Finissage geschlossen, bei der Wolfgang Maria Ohlhäuser am 24. Januar um 18 Uhr noch einmal für alle Fragen zur Verfügung steht und Einblicke in seine Maltechnik gibt.

„Expedition zum Geisterberg“ oder „Morgenröte im Herbst des Lebens“ – alleine die Bildtitel klingen poetisch, doch die Kunstwerke versprechen noch viel mehr. Mit einer liebevollen Gestaltung bis ins kleinste Detail erzählt  Wolfgang Maria Ohlhäuser mit seinen Bildern faszinierende Geschichten. Seine Inspiration dafür findet der Künstler aus seinen alljährlichen Asienreisen nach Thailand und in die Regionen um den Himalaya. Persönliche Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung – Volksstämme, die auch heute noch ihre Traditionen leben – sind neben dem hautnahen Erleben der unverfälschten Natur und Topographie ein wesentlicher Teil der gesammelten Eindrücke. Die künstlerische Umsetzung der jeweiligen Sujets reflektiert den in den dortigen Religionen verwurzelten Glauben, dass die gesamte Natur bewest ist. Landschaften, Berge, Flüsse, Bäche und auch Pflanzen sind Teile eines allumfassenden, lebendigen Organismus.

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