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Wie geht es nach der Schule weiter? Vor dieser Frage steht wohl so mancher Schulabgänger.  Möglichkeiten gibt es viele und die Weinheimerin Maxi Hördt hat sich nach ihrem Abitur für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) entschieden. Passend zu ihrer Sportbegeisterung absolviert sie dieses im Rahmen des „FSJ Sport und Schule“.

Damit entschied sie sich, sich ein Jahr lang gesellschaftlich in Schule und Sportverein zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und sich zu orientieren, um in dieser für sie wichtigen Übergangsphase ihres Lebens zwischen Schule und Beruf die richtigen Entscheidungen zu treffen.

In der offiziellen Beschreibung heißt es: „Das FSJ Sport und Schule ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der BWSJ. Es wird unterstützt von der Stiftung Sport in der Schule in Baden-Württemberg. Das Programm ist speziell darauf ausgerichtet, Bewegung, Spiel und Sport in Grundschulen und die Kooperation zwischen Schule und Sportverein auszubauen.“

Diese Infos brachten Esther Roß und Schulleiterin Anita Walther von einer gemeinsamen Fortbildung mit. Als Schule mit bewegungserzieherischem Schwerpunkt und Ganztagesschule war dies genau das Format, das sich die Friedrich-Grundschule schon lange wünschte. Schnell war mit der TSG Weinheim ein passender Vereinspartner gefunden, bei dem Esther Roß mit ihrer Idee offene Türen eintrat. So sind nun die TSG Weinheim und die Friedrich–Grundschule das erste Kooperationspaar in Weinheim mit einer gemeinsamen FSJ-Stelle.

Seit Beginn des Schuljahres ist mit der Weinheimerin Maxi Hördt die Idealbesetzung gefunden. „Sie passt prima in unser Kollegium, bringt sich hervorragend ein und ist schnell ein zuverlässiger Partner für uns alle geworden“, so die betreuende Lehrkraft Esther Roß. Ihre Aufgaben in der Schule bestehen darin, die Kollegen im Sportunterricht zu unterstützen, AGs zu begleiten, bei den Hausaufgaben zu unterstützen und Bewegungsspiele während der Hofpausen anzubieten. Darüber hinaus begleitet sie einzelne Klassen bei Ausflügen, Lerngängen oder anderen sportlichen Aktivitäten. Sie lernt Strukturen des Schulalltags kennen, gewinnt Sicherheit im Umgang mit Kindern und setzt für diese zahlreiche Bewegungsimpulse. „Mir war es wichtig, nicht gleich ein Studium zu beginnen, sondern zunächst viele praktische Erfahrungen zu machen. Die Arbeit mit den Kindern bestärkt mich aber sehr in meinem Wunsch später als Lehrerin im Grundschulbereich tätig zu werden. Ich bin hier voll angekommen und meine Arbeit macht mir richtig Spaß“, so die 18-jährige Maxi Hördt.

Die restliche Arbeitszeit verbringt sie bei der TSG Weinheim. Ob Mitarbeit in der Kindersportschule, Assistenz in der Turnabteilung, Helfer in der WasserKiSS oder Beratung an der Information im Hector Sport-Centrum – nachmittags taucht Maxi in die Vielfalt der Vereinsarbeit ein und lernt ein weiteres Feld des Berufslebens kennen. Neben den sportpraktischen Erfahrungen werden die FSJ’ler auch im organisatorischen Bereich eingesetzt und müssen ein Projekt im Kinder- und Jugendbereich durchführen. Auch der Erwerb einer Übungsleiterlizenz gehört dazu. Dieses Bildungs- und Orientierungsjahr, wie der Freiwilligendienst Sport und Schule beschrieben wird, bietet damit für alle FSJ’ler die Möglichkeit sich als junger Mensch weiterzuentwickeln und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Mal sehen in welche Richtung es anschließend für Maxi geht, vielleicht Grundschullehrerin oder doch etwas im Sportbereich?

Bewerbungen für das FSJ Sport und FSJ Sport und Schule können bis zum 31. Januar 2020 an die TSG Weinheim, Waidallee 2/1, Weinheim, info@tsg-weinheim.de geschickt werden.

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