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Zwei Wochen vor dem „Weinheimer Fastnachtsfestival“, mit dem die TSG 1862 Weinheim die närrischen Veranstaltungen der Kampagne zum Höhepunkt führen will, kehren im Hector Sport-Centrum die Erinnerungen an die Maskenbälle der Nachkriegszeit zurück. In der HSC-Galerie hängen seit einigen Tagen die Plakate, die Werner Zöller, Vermessungstechniker, Turner und Leichtathlet, zwischen 1947 und 1957 für den Turner-Maskenball am Fastnachtdienstag in der „Burg Windeck“ geschaffen hat. Der war damals, neben dem Kegler-Kehraus in der Stadthalle, die letzte Veranstaltung der 5. Jahreszeit, für viele junge Menschen sogar ihr Höhepunkt. Die neun Werbeträger sind allesamt Originale, in Schrift und Bild Schwarz-Weiß gezeichnet und danach koloriert, mit Karikaturen zum jeweiligen Motto.

„Urwaldzauber“, „Spuk in der Burg“, „Andalusische Nächte“, „Narrenschiff in der Südsee“ oder „Windstärke 10“ waren die Titel der von den Turnern der TSG 1862 Weinheim mit großem Einsatz gestalteten Maskenbälle im Saal, auf der Bühne und unter der Bühne der inzwischen verschwundenen „Burg Windeck“. Alles machten die Turner selbst für diesen Abend, auch die Rutsche von der Empore zur Tanzfläche bauten sie alljährlich auf und der Vorverkauf fand natürlich „beim Bäcker“ auf dem Marktplatz (heute „Platzhirsch“) statt, bei Bäckermeister Karl Eurich, der in seiner Freizeit die damals sehr erfolgreiche TSG-Kunstturnriege trainierte. Ideengeber für den Turner-Maskenball war Gerhard Röder, der mit dem Fanfarenzug und (zusammen mit Hans Todt) der TSG-Spielschar außerdem zwei Gruppen initiierte, die für das gesellschaftliche Leben des damals größten Stadtvereins von besonderer Bedeutung waren. Die Plakate erinnern deshalb auch an den vor wenigen Tagen im Alter von 90 Jahren verstorbenen kreativen und populären Fechter.

Ergänzt werden die neun Zöller-Originale durch die Plakatwerbung für die großen TSG-Maskenbälle der Nachkriegszeit in der Stadthalle, die von Ernst Knapps e.k. combo, der Tanzkapelle Gräber und der Kapelle Blaugold um den späteren Hohensachsener Bürgermeister Lothar Bock musikalisch geprägt wurden.

Die über 60 Jahre alten Plakate sind als Zeugnisse der Vereinsgeschichte nun ideale Werber für die Veranstaltungen des „Weinheimer Fastnachtsfestivals“: den „TSG-Party-Samstag“ am 3. Februar, den „Schmutzigen Donnerstag“ zur Weiberfastnacht am 8. Februar und den Kinderfasching am 10. Februar in der TSG-Halle, die in diesen Tagen von rund 100 Helfern um Werner Hörner auf den Höhepunkt der närrischen Zeit vorbereitet wird. -ell

koloriert, mit Karikaturen zum jeweiligen Motto.

„Urwaldzauber“, „Spuk in der Burg“, „Andalusische Nächte“, „Narrenschiff in der Südsee“ oder „Windstärke 10“ waren die Titel der von den Turnern der TSG 1862 Weinheim mit großem Einsatz gestalteten Maskenbälle im Saal, auf der Bühne und unter der Bühne der inzwischen verschwundenen „Burg Windeck“. Alles machten die Turner selbst für diesen Abend, auch die Rutsche von der Empore zur Tanzfläche bauten sie alljährlich auf und der Vorverkauf fand natürlich „beim Bäcker“ auf dem Marktplatz (heute „Platzhirsch“) statt, bei Bäckermeister Karl Eurich, der in seiner Freizeit die damals sehr erfolgreiche TSG-Kunstturnriege trainierte. Ideengeber für den Turner-Maskenball war Gerhard Röder, der mit dem Fanfarenzug und (zusammen mit Hans Todt) der TSG-Spielschar außerdem zwei Gruppen initiierte, die für das gesellschaftliche Leben des damals größten Stadtvereins von besonderer Bedeutung waren. Die Plakate erinnern deshalb auch an den vor wenigen Tagen im Alter von 90 Jahren verstorbenen kreativen und populären Fechter.

Ergänzt werden die neun Zöller-Originale durch die Plakatwerbung für die großen TSG-Maskenbälle der Nachkriegszeit in der Stadthalle, die von Ernst Knapps e.k. combo, der Tanzkapelle Gräber und der Kapelle Blaugold um den späteren Hohensachsener Bürgermeister Lothar Bock musikalisch geprägt wurden.

Die über 60 Jahre alten Plakate sind als Zeugnisse der Vereinsgeschichte nun ideale Werber für die Veranstaltungen des „Weinheimer Fastnachtsfestivals“: den „TSG-Party-Samstag“ am 3. Februar, den „Schmutzigen Donnerstag“ zur Weiberfastnacht am 8. Februar und den Kinderfasching am 10. Februar in der TSG-Halle, die in diesen Tagen von rund 100 Helfern um Werner Hörner auf den Höhepunkt der närrischen Zeit vorbereitet wird. -ell

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