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E-Mobilität – für jeden?
09.05.2019
Vortrag am 22. Mai, 10 Uhr, von Dietmar Rall zum Thema Möglichkeiten und Grenzen des elektro-unterstützten Fahrrades (nicht nur für Senioren).
Nach dem Gespräch und Vortrag mit Dietmar Rall können E-Bikes getestet werden.

Nach dem Gespräch und Vortrag mit Dietmar Rall können E-Bikes getestet werden.

E-Bike, Pedelecs, Elektro-Scooter, Hoverboard, E-Skateboard, E-Lastenräder - die Liste der modernen Fortbewegungsmittel mit Elektrounterstützung ist lang und die Innovationen aus der Fahrradbranche sind vielfältig. E-Mobilität hat zurzeit Hochkonjunktur. In nahezu allen Medien wird darüber berichtet. Neue, umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel kommen in Mode und dokumentieren einen gesellschaftlichen Wandel, dem Politiker und Verkehrsplaner zunächst planlos gegenüberstehen, denn überzeugende und zeitnah umzusetzende Verkehrskonzepte fehlen.

Das Fahren mit einem eklektisch unterstützten Fahrrad bietet besonders älteren Menschen wieder eine Möglichkeit der Mobilität und Teilnahme im Straßenverkehr, auf die sie aus unterschiedlichen Gründen verzichteten, sei es aufgrund einer Erkrankung, einer Operation, eingeschränkter Beweglichkeit oder aufgrund zunehmender  Unsicherheit im Straßenverkehr.

Viele, die ein E-Bike oder Pedelec ausprobieren, sind begeistert, denn scheinbar mühe- und problemlos gelingt das Fahren mit elektrischer Unterstützung. Der Umstieg auf ein E-Bike bringt allerdings Änderungen mit sich, die auf den ersten Blick gar nicht so gravierend erscheinen. Zum Beispiel fahren besonders ältere Menschen durch die elektrische Unterstützung schneller, als sie es aus eigener Kraft könnten und gewohnt waren. Und das erhöht zum einen das Sturzrisiko, andererseits werden sie (noch) von anderen Verkehrsteilnehmern so wahrgenommen, als würden sie mit einem herkömmlichen Rad unterwegs sein. Es verlangt nämlich auch entsprechende Übung, ein schnelleres E-Bike richtig zu beherrschen und richtig zu reagieren.

In dem Vortrag am 22. Mai um 10 Uhr werden die neuen Möglichkeiten der E-Mobilität mit dem Fahrrad für Senioren aufgezeigt. Auf der anderen Seite werden an anschaulichen Beispielen die damit verbundenen Risiken und Probleme angesprochen, Möglichkeiten dargestellt, wie man ihnen sinnvoll begegnen kann, und für die Notwendigkeit von Fahrtechnikkursen geworben. Denn nur wer sein Fahrrad beherrscht und die besonderen Gefahren im Straßenverkehr kennt, kann im Ernstfall auch entsprechend reagieren.

Nach einem gemeinsamen Gespräch werden die Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, auf dem Gelände der TSG ein E-Bike auszuprobieren. Der Vortrag findet im Schulungsraum des Hector Sport-Centrums, Waidallee 2/1, Weinheim statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Nach Pfingsten werden verschiedene Fahrtechnik-Kurse angeboten, in denen ausführlich auf zentrale Aspekte des richtigen E-Bikens eingegangen wird: Wie man richtig auf einem E-Bike sitzt, anfährt, gleichmäßig pedaliert, Schaltung und Elektromotor optimal einsetzt, bremst und absteigt. Und man wird im wahrsten Sinne des Wortes er-fahren, wie sich ohne große Anstrengung Steigungen mit mehr als 12% bewältigen lassen und das mühelose Dahingleiten mit den modernen Fahrrädern viel Spaß macht.

 

Folgende Fahrtechnik-Kurse werden nach Pfingsten angeboten:

  1. 2 x 1 Stunde Schnupperkurs mit Leihrädern (Mittwoch und Freitagvormittag)
  2. 2 x 1-2 Stunden Fahrtechniktraining für E-Bike-Besitzer
  3. Eine geführte E-Mountainbike-Tour (ca. 2½ - 3 Stunden) auf vielen schönen Singletrails in unserer Umgebung für geübte E-Mountainbiker (Samstagmittag)


Die Werbeagentur Alte Tabakfabrik unterstützt den TSG Weinheim

Bildergalerie: Sport in seiner ganzen Vielfalt

TSG 1862 Weinheim e.V. | Waidallee 2/1 | 69469 Weinheim | Tel.: 06201 / 99 95-0 | Fax: 06201 / 99 95-20 | E-Mail: info@tsg-weinheim.de