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Sharks gewinnen nach doppelter Verlängerung
11.03.2019
Was für ein Spiel, was für ein Kampf! Mehr als zweieinhalb Stunden und zwei Verlängerungen brauchte es, bis der Sieger feststand in diesem packenden Oberliga-Derby zwischen der SG Mannheim II und der BG Viernheim/Weinheim. Leider wurde das Spiel überschattet von einer schweren Verletzung des Mannheimers Paul Fuchs, die für eine fast halbstündige Unterbrechung der Partie sorgte.
Daniel Lohrke (am Ball) erzielte entscheidende Punkte beim 78:74-Sieg der BG Viernheim/Weinheim bei der SG Mannheim II. Hier wird er von Paul Fuchs verteidigt, der kurz darauf schwer verletzt ausschied.

Daniel Lohrke (am Ball) erzielte entscheidende Punkte beim 78:74-Sieg der BG Viernheim/Weinheim bei der SG Mannheim II. Hier wird er von Paul Fuchs verteidigt, der kurz darauf schwer verletzt ausschied.

Die BG startete wieder einmal schwach und fand nur schwer in die Partie. Mannheim zeigte sich dagegen von Beginn an hellwach und dominierte insbesondere die Rebounds auf beiden Seiten des Feldes. Auch die Auszeit, die Trainer Robin Zimmermann bereits in der zweiten Spielminute nahm um sein Team wachzurütteln, half wenig. Der Druck, ihrer Favoritenrolle und der Tabellenführung gerecht zu werden, lastete weiter spürbar auf dem Team. So lag Mannheim nach den ersten zehn Minuten deutlich mit 25:14 in Führung.

Im zweiten Spielabschnitt besannen sich die Sharks endlich und kamen angeführt durch Top-Scorer Kreutzer und wichtige Impulse von der Bank durch Habrich, Geister, Ceneli und Freudenberg auf 32:31 (17. Minute) heran. Dann kam es zu der schweren Verletzung des Mannheimer Spielers bei einer Defensivaktion, die zu einer längeren Spielunterbrechung führte, da der Spieler notärztlich versorgt und vom Spielfeld direkt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Von dem Schock erholten sich die Gastgeber besser und lagen zur Halbzeit mit 39:33 vorn.

In der zweiten Halbzeit blieb es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Sharks aber bis kurz vor Schluss immer einem kleinen Rückstand hinterherliefen. Als der Mannheimer Unkelbach mit seinem zweiten Technischen Foul vom Feld musste, schöpften die Sharks noch einmal Hoffnung und es waren vor allem die Routiniers Baragiola und Lohrke, die Ruhe bewahrten und mit wichtigen Punkten die Sharks in die Verlängerung brachten – 62:62 stand es nach Ablauf der regulären Spielzeit. 12 Sekunden vor Ende der zusätzlichen fünf Minuten Spielzeit lag Mannheim 72:68 vorn, der Sieg des Gastgebers schien sicher. Dann foulte der Mannheimer Björn Almenäs, dessen Bruder Markus bei der BG spielt, Lukas Kreutzer bei dessen Wurfversuch jenseits der Dreipunktlinie. Kreutzer verwandelte zwei der drei folgenden Freiwürfe und den Rebound des letzten vergebenen Wurfes beförderte Maurice Martin zum kaum noch für möglich gehaltenen 72:72-Ausgleich in den Korb. In der zweiten Verlängerung behielten die Sharks die besseren Nerven, ließen nur noch zwei Punkte der Mannheimer zu und beendeten dieses Spiel, das dem Publikum wirklich alles bot, was Basketball zu bieten hat, mit 74:78 als siegreiche Mannschaft. Robin Zimmermann war nach Spielende sehr froh über diesen hart erkämpften Erfolg, der seinen Sharks weiter die Tabellenführung sichert: „Wir haben dieses Jahr einfach eine super Moral und holen die engen Kisten immer irgendwie. Aber Kompliment an Mannheim, die spielen eine extrem gute Rückrunde.“

Es spielten: Kreutzer (24 Punkte / 1 Dreier), Lohrke (17), Baragiola (15), Habrich (10), Ceneli (6 / 2), Martin (4), Geister (2), M. Almenäs, Dörr, Freudenberg, van Miltenburg.


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