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Starkes Schlussviertel sichert den Sieg
20.11.2018
Das war mehr Arbeit für die BG Viernheim/Weinheim als erwartet. Erst mit einem starken Auftritt in den letzten zehn Spielminuten konnten sich die Sharks den 67:80-Auswärtssieg beim Oberligaaufsteiger Heidelberger TV sichern. Vor dem Schlussviertel lag die BG noch mit einem Punkt zurück.
Lukas Kreutzer war einer der Garanten für den 60:87-Sieg der BG Viernheim/Weinheim.

Lukas Kreutzer war einer der Garanten für den 60:87-Sieg der BG Viernheim/Weinheim.

Dabei ging zu Beginn der Partie der Matchplan der Sharks auf. Die Center nutzten ihre körperliche Überlegenheit und führten ihr Team gut ins Spiel. Der HTV erzielte dagegen in den ersten fünf Minuten keinen Feldkorb, sondern kam nur durch Freiwürfe zu vereinzelten Punkten. Doch dann besann sich der Gastgeber und entschied sich, das Spiel nicht kampflos aufgeben zu wollen, verteidigte aggressiver und holte Stück um Stück auf, getrieben durch gute Distanzschützen, die das erste Viertel mit drei Dreiern und nur noch drei Punkten Vorsprung für die Sharks beendeten (17:20, 10. Minute).

Die Sharks-Verteidigung war auch im zweiten Viertel nicht bissig genug, um die Distanzwürfe der Gegner effektiv zu verteidigen. So trafen vor allem Teepe und Schneider für den HTV weiter traumhaft von außen, während die Sharks zu oft versuchten ihre Center mit riskanten Pässen anzuspielen, was nun gegen die aufmerksamere Verteidigung der Hausherren mehrfach misslang. Folgerichtig drehten diese das Spiel bis zu Halbzeit und gingen mit einer 36:31-Führung in die Kabine.

Dort hatte Sharks-Trainer Robin Zimmermann sein Team offensichtlich aufrütteln können. Nach dem Wiederanpfiff ging es konzentrierter und mit weniger Fehlern zu Werke. Da die eigenen Würfe aus dem Dreipunktbereich nun auch ihr Ziel fanden, arbeiteten sich die Sharks bis auf einen Punkt zur letzten Viertelpause heran (55:54, 30.). Dann entschied sich Zimmermann für eine sehr große Aufstellung und begann das letzte Viertel mit drei nominellen Centern. Dieser Schachzug schmeckte den Heidelbergern gar nicht, Nutznießer war anfangs vor allem Lukas Kreutzer, der das Viertel gleich mit sechs Punkten in Folge eröffnete und sein Team in Führung brachte. Kreutzer hing seinen Gegenspielern zudem mit seinem Zug zum Korb ein ums andere Mal Fouls an, so dass die Gastgeber schnell Foulprobleme bekamen. Insgesamt mussten drei HTV-Spieler das Spiel mit fünf Fouls vorzeitig beenden. So konnten sich die Sharks wieder auf ihre körperliche Überlegenheit besinnen und es waren vor allem die Center Geister und Habrich, die beim zwischenzeitlichen 10:1-Lauf für die Vorentscheidung sorgen. Mittlerweile hatte die Treffsicherheit den HTV verlassen und so ging das letzte Viertel sehr deutlich mit 26:12 an die Sharks, die am Ende mit 80:67 die Oberhand behielten.

 

Es spielten: Geister (20 Punkte), Kreutzer (19 / 2 Dreier), Habrich (14), Lohrke (11 / 1), Baragiola (7), Freudenberg (4), van Miltenburg (3 / 1), Dörr (2), Almenäs, Ceneli.


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