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Umbau statt Aufstieg
15.04.2019
Die 1. Herren der BG Viernheim/Weinheim wird auch kommende Saison in der Oberliga Baden an den Start gehen. Damit verzichtet die BG auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Baden-Württemberg, für die sie sich durch den zweiten Platz in der abgelaufenen Saison qualifiziert hat.
Die BG verzichtet auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Baden-Württemberg.

Die BG verzichtet auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Baden-Württemberg.

„Bei uns haben in den letzten Wochen viele Gespräche stattgefunden. Sowohl innerhalb der Mannschaft als auch mit dem Vorstand. Dabei wurde uns klar, dass das Risiko zu hoch war, kein konkurrenzfähiges Team für die Regionalliga zu haben, da uns einige der bisherigen Spieler dafür nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Wir haben uns daher schweren Herzens entschlossen, auf die Aufstiegsmöglichkeit zu verzichten“, erklärt TSG-Abteilungsleiter Oliver Kümmerle diesen Schritt. Ein Verzicht nach erfolgreichen Aufstiegsspielen wäre aufgrund der Regularien nicht mehr möglich gewesen. Die Sharks hätten dann 2019/20 weder Regionalliga noch Oberliga spielen können.

„Das Team hat eine tolle Saison gespielt. Mit dem guten zweiten Platz und einer Fast-Meisterschaft hatten wir vor der Saison nicht unbedingt gerechnet. Es wird aber langsam Zeit einen Generationswechsel anzustreben, und den leiten wir besser in der Oberliga als in der Regionalliga ein. Die Regionalliga wäre für viele unserer nachwachsenden jungen Talente noch zu früh“, schaut der stellvertretende Abteilungsleiter Martin Kreutzer bereits über die nächste Saison hinaus. „Wir wollen vielen von unseren jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich erst einmal auf Oberliganiveau zu etablieren. Unser Ziel ist es, dann mit einer deutlich jüngeren Mannschaft einen neuen Anlauf Richtung Regionalliga zu nehmen, wenn die Zeit reif ist, um uns dort mittelfristig etablieren zu können“, beschreibt Kümmerle die Zielsetzung der Vereinsführung. „Dabei sind wir für ambitionierte Talente aus der Region immer offen und setzen auch auf die weitere Unterstützung unserer altgedienten Kräfte, die mit ihrer Erfahrung eine wertvolle Stütze bei dem angestrebten Neuaufbau sein werden und denen eine tragende Mentoren-Rolle bei der Entwicklung der jungen Spieler zugedacht ist“, ist auch Kreutzer von dem eingeschlagenen Weg überzeugt. „Insbesondere die erfahrenen Spieler wie Daniel Lohrke, der in dieser Saison auch als Assistenztrainer den Head-Coach Robin Zimmermann unterstützte und als Spielmacher auf dem Feld eine hervorragende Leistung gezeigt hatte, sowie die beiden Center-Spieler, Kapitän Sebastian Geister und Sal Baragiola, einer der Liga-Topscorer, haben schon gezeigt, dass sie Nachwuchsspieler auf dem Spielfeld sehr gut einbauen und fördern können und gleichzeitig ein Sicherheitsfaktor für erfolgreiche Spiele sind. Wir hoffen, in den nächsten zwei bis drei Jahren unser Ziel zu erreichen und dann mit überwiegend eigenem Nachwuchs in der Regionalliga ankommen zu können.“


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