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Alljährlich treffen sich Deutschlands beste Leichtathleten im Sepp-Herberger-Stadion, um sich auf Großereignisse einzustimmen. Auch in diesem Jahr wird der B&S Kurpfalz-Gala am Samstag, 22. Mai, mit vielen Erwartungen entgegen gesehen, dies aber unter Beachtung geltender Corona-Regeln.

Schnelltests, aber keine Zuschauer

Die Leichtathleten der TSG 1862 Weinheim sind bereits aus dem vergangenen Jahr den Umgang mit Einschränkungen gewohnt, die die Corona-Landesverordnung vorschreibt. Waren im Vorjahr noch Zuschauer erlaubt, erhalten diese jedoch dieses Mal keinen Zutritt. Die traditionell hohen Teilnahmenormen wurden nochmals verschärft, um den Zuschnitt für Berufs- und Leistungssportler zu erfüllen. Athleten wie Betreuer müssen vor dem Betreten des Stadions einen negativen Covid-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Im Ablehnungsfall müssen die Betroffenen sich in der Station vor dem HSC-Center nachtesten lassen. „Zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften stellt Weinheim wieder eine ganz wichtige Generalprobe dar, so dass wir sehr leistungsstarke Felder haben werden. Zuschauer hätten uns allen natürlich gut getan. Ich hatte Anfragen von vollgeimpften Fans, die unbedingt dabei sein wollten, aber die Rechtslage erlaubt es nicht“, bedauert Meetingchef Thomas Geißler die fehlende Kulisse.

Livestream und neue Meetingserie

Damit Leichtathletikfans dennoch mitfiebern können, wird es erstmals einen aufwändigen Livestream mit vier Kameras geben, der über Sportdeutschland.TV über das Internet abrufbar ist. Zur Schaffung optimaler Bedingungen wird im Sepp-Herberger-Stadion eigens Internet installiert, außerdem zwei Kilometer TV-Kabel verlegt.

„Wenn nicht hier, wo dann?“ lautet der diesjährige Slogan, der insbesondere auf die hohen Qualifikationsnormen für die olympischen Spiele in Tokio abzielt. Leistung braucht ein förderndes Umfeld, weshalb mit der Racing League eine aus vier Veranstaltungen bestehende Serie geschaffen wurde, zu welcher als zweite Station auch die Kurpfalz-Gala gehört und die den Disziplinsiegern beachtliche Preisgelder sichert. „Die Einführung einer Meeting-Serie, die mit allen Stationen im Fernsehen verfolgt werden kann, ist für Zuschauer attraktiv und festigt den hohen Stellenwert der Leichtathletik“, betont Abteilungs-Vize Florian Oswald, der selbst bei der Gala im Weitsprung dabei sein wird.

Die Vorbereitungen laufen planmäßig, das Augenmerk ist auf die Präsentation eines TV-gerechten Stadions gerichtet.

 

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