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Es zeichnet die Mannschaft der BG Viernheim/Weinheim momentan aus, dass in fast jedem Spiel ein anderer Spieler die entscheidenden Akzente setzt. Waren es in den Vorwochen noch Ceneli und Baragiola mit spielentscheidenden Korberfolgen, so konnten sich die Sharks im Spitzenspiel auf ihren Spielmacher Daniel Lohrke verlassen. Er zeigte sich in der letzten Spielminute noch hellwach, erzielte wichtige Punkte und sorgte mit einer Balleroberung Sekunden vor Schluss dafür, dass die BG das Feld mit 65:63 als Sieger verlassen konnte.

In Kirchheim starteten die Sharks gut und lagen schnell 5:0 vorn. Doch dann offenbarten sie defensiv zu viele Lücken und wurden teilweise gar von den schnellen Kirchheimern überrannt. Das erste Viertel ging somit klar an die Hausherren (25:17, 10.Minute). Wie so oft in dieser Spielzeit gelang es aber Robin Zimmermann sein Team wachzurütteln und im zweiten Viertel waren es die Sharks, die das Kommando auf dem Feld übernahmen. Sie agierten deutlich konzentrierter, ließen keine Fastbreaks des Gegners mehr zu und kamen mit schnellem Spiel zur Halbzeit bis auf einen Punkt heran (39:38).

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein von intensiver Verteidigung dominiertes Spiel. Kein Team konnte in einem der beiden letzten Viertel mehr als 14 Punkte erzielen. Jeder Korb war hart erarbeitet, egal auf welcher Seite des Spielfelds. Es bahnte sich ein spannendes Finale an, die BG ging mit einem Punkt Vorsprung (50:51) in den Schlussabschnitt. Bei den Sharks lief viel über ihre Center Baragiola und vor allem Habrich, der diesmal mit 17 Punkten zum Top-Scorer der Sharks avancierte. Aber es blieb ein Spiel auf Messers Schneide, die Führung wechselte laufend, und es war Lohrke vorbehalten, das Spiel in den letzten Sekunden für die Sharks zu entscheiden.

Mit diesem 65:63-Sieg bleiben die Sharks Tabellenzweiter und sind wieder näher an die Kirchheimer herangerückt, die noch eine Niederlage weniger auf dem Konto haben. Die BG hat mittlerweile vier der bisher fünf Spiele gegen die Teams der Spitzengruppe gewinnen, ein weiteres Indiz der Stärke der Mannschaft in dieser Saison. Da die direkten Konkurrenten noch aufeinander treffen, hat die BG jetzt alle Chancen, zumindest ihren zweiten Platz zu halten. Allerdings darf man sich dann keine Ausrutscher gegen die schwächeren Teams der Liga mehr leisten.

Es spielten: Habrich (17 Punkte), Kreutzer (13), Lohrke (13/ 1 Dreier), Baragiola (12), Dörr (5/1), Martin (5/1), Almenäs, Ceneli, Freudenberg, van Miltenburg.

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