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Dass plötzlich der SWR anrief und anlässlich der Turn-WM über das Trainingsgeschehen im Bereich Turnen berichten wollte, war schon eine kleine Sensation. Fast zwei Stunden lang ließ sich der Radiomoderator am Dienstag erst im Hector Sport-Centrum und dann in der Halle der Friedrichschule Kostproben aus dem Trainingsalltag zeigen, stieg mutig auf den Schwebebalken und führte ein Interview mit den Nachwuchsturnerinnen.

Den Start machte Andreas Fischer vom SWR Studio Mannheim-Ludwigshafen auch altersmäßig bei den 3- bis 4-Jährigen in der Kindersportschule. Gemeinsam mit KiSS-Leiterin, Alexandra Porth, begab er sich mit der MiniKiSS-Gruppe auf einen Ausflug in den Zoo. Wie Affen wurde über die Sprossenwand geklettert, die Kängurus hüpften gekonnt durch Reifen und die Flamingos übten das auf einem Bein stehen. „In der KiSS werden die Kinder in diesem Alter in Form von Bewegungsgeschichten an den Sport herangeführt“, erklärte Porth in das Mikrofon. Der Spaß stehe dabei an erster Stelle. Auf die Frage der Talentsichtung antwortete Porth: „In der KiSS bieten wir den Kindern eine breite Grundlagenausbildung. Bei Talenten im Bereich Turnen empfehlen wir diesen die Turnabteilung.“ Und genau dorthin wechselte Andreas Fischer gemeinsam mit seinem Mikrofon.

Pünktlich zum Ende der Dehnung tauchte der Moderator in der Eingangstür auf. Und sofort setzte helle Aufregung unter den Turnerinnen ein. Was ihnen am Gerätturnen am meisten gefällt, so Fischers erste Frage in die Runde. Nach einigen „Ähms“ überwanden die Mädchen ihre Scheu und legten los: „Wir können so viele verschiedene Sachen an den Geräten turnen. Das macht Spaß und ist nie langweilig“. Fischer weiter: „Und welches Gerät gefällt euch am meisten?“ Prompt folgte die Antwort: „Am liebsten mag ich Sprung, dann kann ich richtig lossprinten.“ „Und ich mag am meisten Reck, weil ich es toll finde, wild herumzuschleudern“, erzählte Sophie voller Begeisterung.   

Über die Faszination des Turnens

Während die Mädchen ihre P5-Übung auf der Bodenmatte absolvierten, wurde parallel das Trainerteam der Friedrichschule, Andrea Heider, Gesine Faber und Tina Arndt, befragt: Es gab Fragen wie „Wie setzt sich die TSG-Turngruppen zusammen?“, „Wann ist das beste Einstiegsalter für das Gerätturnen?“ und das zentrale Thema „Was macht die Faszination des Turnens überhaupt aus?“. Auch hier ließ die Antwort nicht lange auf sich warten: „Das liegt ganz klar an der Vielseitigkeit dieser Sportart. Denn Gerätturnen vereint Haltung, Technik, Eleganz und Dynamik aufs Schönste.“ Dr. Andreas Eisenmenger, TSG-Abteilungsleiter der Gerätturnerinnen, fügte ergänzend hinzu: „Das erklärt auch die gleichbleibend hohe Nachfrage, die wir seit Jahren beobachten.“

Fazit: „Eine großartige Erfahrung. Die Mädchen waren zwar total aus dem Häuschen, dass sie kaum zu bändigen waren. Aber das liegt in der Natur der Sache. Denn unsere Turnerinnen können von Bewegung eben nie genug kriegen.“ Mit diesen Worten setzte Tina Arndt den Schlusspunkt nach drei Stunden Training mit insgesamt 20 Kindern. Die Ausstrahlung des Interviews erfolgt am kommenden Freitag, 3. Oktober, beim Radiosender SWR1.

Fotos: Juan Vergano

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