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Die Oberliga-Basketballer der BG Viernheim/Weinheim haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 70:64 gegen den SSC Karlsruhe gewonnen und sich in der Tabelle wieder auf Platz 2 vorgeschoben.

Nach einem soliden Auftaktviertel, in dem die Sharks zur Erleichterung ihres Coaches Robin Zimmermann keinem frühen Rückstand nachlaufen mussten (18:17, 10. Minute), entwickelte sich ein ausgewogenes Spiel, in dem sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Schlechte Trefferquoten auf beiden Seiten führten zu einem punktearmen Viertel und es ging unentschieden 30:30 in die Pause.

Nach der Pause platzte dann bei den Sharks der Knoten, und es trug vor allem in der Offensive das Quartett Kreutzer, Baragiola, Habrich und Lohrke entscheidend dazu bei, dass man mit elf Punkten Vorsprung in die letzten zehn Minuten ging. Die Gäste, die als bester Aufsteiger einen sicheren Mittelfeldplatz belegen, kämpfen sich zwar noch einmal auf einen Punkt heran, doch die Sharks behalten in den Schlussminuten wieder einmal die Nerven. Sie setzen sich schnell wieder auf fünf Punkte ab und verwalten diesen Vorsprung, unter anderem aufgrund guter Verteidigungsarbeit des Geburtstagskinds Maurice Martin, sicher. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das heute verlieren könnten. Bis auf einige wirklich schwere Treffer von Nicolas Ensch hatten wir den SSC defensiv unter Kontrolle.“, bilanzierte Zimmermann nach der Partie.

Im Rennen um die Meisterschaft und die Aufstiegsrelegation war dieser Sieg für die Sharks doppelt wichtig. Da die direkten Konkurrenten aus Kirchheim und Freiburg patzten und ihre Spiele verloren, schob sich die BG wieder auf Rang 2 vor, der die direkte Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Baden-Württemberg gegen den Zweitplatzierten der Oberliga Württemberg bedeuten würde. Die Sharks haben jetzt noch ein Auswärtsspiel am 6. April beim Tabellenletzten KIT Karlsruhe II zu absolvieren, während die drei Konkurrenten der Vierergruppe an der Tabellenspitze noch jeweils zwei Spiele zu bestreiten haben.

Es spielten: Kreutzer (19 / 2 Dreier), Baragiola (12), Habrich (12), Lohrke (9 / 1), Martin (6), Geister (4), Ceneli (3 / 1), Freudenberg (3 / 1), van Miltenburg (2), Almenäs, Dörr.

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