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Die Deutschen Meisterschaften im Leipziger Sportforum stellten am vergangenen Wochenende den Höhepunkt der Hallensaison dar, bei welchem mit Dreispringerin Lea Triendl und Hochspringerin Bianca Stichling zwei TSG-Athletinnen vertreten waren.

Die deutsche U20-Hallenmeisterin der Jahre 2018 und 2019, Bianca Stichling, hatte sich noch im November eine Fußverletzung zugezogen und konnte sich dementsprechend wegen Trainingsrückstandes mit 1,78m auch nur mit Mühe für die DM qualifizieren. Das Training lief jedoch zusehends besser und nach der Hochsprung Gala zuletzt so gut, dass Trainer Thomas Geißler seiner Athletin Bestform bescheinigte, die Bianca dann auch in ausverkaufter Halle nervenstark in Höhe umsetzte. Über 1,70m ging es auf 1,75m und 1,80m, die allesamt im ersten Versuch genommen wurden, 1,83m gelangen dann im zweiten Durchgang. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch drei Teilnehmerinnen im Wettbewerb, so dass 1,86m über die Farbe der Medaille entscheiden musste. Nach guten Versuchen scheiterte die Birkenauerin jeweils knapp an dieser neuen persönlichen Bestleistung und gewann höhengleich Bronze; die neue Meisterin Laura Gröll (München) schaffte 1,86m. „Ich bin überglücklich mit Bronze. Durch meine Verletzung ging wertvolle Zeit verloren, aber am Ende konnte ich mich in Topform präsentieren. Ich wäre ja fast noch Bestleistung gesprungen!“, bilanziert die mit 19 Jahren jüngste Teilnehmerin des Feldes zufrieden.

Für Lea Triendl ging es bei ihrer ersten DM-Teilnahme vor allem um die Gewöhnung an eine Großmeisterschaft. Ihre 12,65m, die sie im Sindelfinger Glaspalast erzielt hatte, waren eine deutliche Verbesserung gewesen, so dass nicht zu erwarten stand, hieran in Leipzig anknüpfen zu können. Ihre Weiten von 12,04m bzw. 12,03m und damit Platz 11 waren daher ein solider Einstieg in hoffentlich noch weitere DM-Finals.

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