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Die Nachwuchs-Turnerinnen der TSG Weinheim haben bald keine Trainerinnen mehr. Die bisherigen Trainerinnen hören zum Jahresende auf.

Den Gerät-Turninnen der TSG im Alter von sechs bis neun Jahre könnte das fröhliche, ausgelassene Lachen im Training bald vergehen und Schluss sein mit Radschlagen, Balken-Drehungen und Umschwüngen am Barren. Die beiden Trainerinnen hören zum Jahresende auf, Nachwuchs ist nicht in Sicht.

Abteilungsleiter Andreas Eisenmenger ist verzweifelt. „Wir haben schon viel probiert: Aktive und ehemalige Turnerinnen gefragt, Trainer und Eltern angesprochen, auch Stellenanzeigen geschaltet… bisher ohne Erfolg.“ Wenn sich kein Trainer, keine Trainerin findet, ist für die jüngsten Turnerinnen am Jahresende erst mal Schluss. Das wäre für die Mädchen fatal, außerdem würde im Verein eine Lücke klaffen. Und dabei ist die Nachfrage nach Turnen groß.

Je zweimal in der Woche trainieren die Mädchen in zwei Altersgruppen. Das wären insgesamt sechs Stunden Training, die wegfallen würden. Die kontinuierliche Nachwuchskette für den Wettkampfsport risse mittendrin ab. Das lässt sich so schnell nicht wieder aufholen. Und dabei haben schon die Nachwuchsturnerinnen Lust auf die ersten Wettkampferfahrungen im Kleinen. Schließlich haben sie Vorbilder bei den „Großen“, die in den letzten Jahren in den Turngau-Ligen und auch bei den TuJu Bestenkämpfen bis hin zum Landesentscheid recht erfolgreich geturnt haben.

 

Bitte helft uns! – Mit Hinweisen, Kontakten oder selbst: Ehrenamtlich oder als Trainer*in in Teilzeit (bis 20 Stunden/Woche). Kontakt: Dr. Andreas Eisenmenger, abteilungsleitung-turnen@tsg-weinheim.de

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