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Sharks stolpern in Baden-Baden
04.02.2019
Eine ärgerliche Niederlage mussten die Oberliga-Basketballer der BG Viernheim/Weinheim am Samstag beim Tabellenvorletzten UC Baden-Baden einstecken. „Ärgerlich deshalb, weil uns zum einen wichtige Spieler gefehlt haben und zum anderen auch die Einstellung nicht zu 100% da war, die es braucht um am Ende so ein Spiel zu gewinnen“, so der BG-Trainer Robin Zimmermann nach dem Spiel. Die BG bleibt aber trotz der 78:75 auf dem zweiten Platz, da auch die direkte Konkurrenz aus Karlsruhe und Freiburg sieglos blieb.
Auch die 34 Punkte des bestens aufgelegten Lukas Kreutzer (hier beim Korbleger im Hinspiel gegen UC Baden-Baden) konnten die Auswärtsniederlage nicht verhindern.

Auch die 34 Punkte des bestens aufgelegten Lukas Kreutzer (hier beim Korbleger im Hinspiel gegen UC Baden-Baden) konnten die Auswärtsniederlage nicht verhindern.

Schon vor dem Spiel fehlten den Sharks neben Kapitän Sebastian Geister mit Maurice Martin und Patrick Dörr zwei wichtige Spieler, außerdem ging Victor Habrich angeschlagen ins Spiel. Das BG-Team war somit auf acht Spieler dezimiert und vor allem auf den großen Positionen unter dem Korb etwas schwach besetzt, was sich im Spielverlauf als entscheidend herausstellen sollte. Die Baden-Badener, die nach wie vor im Abstiegskampf stecken, hatten sich dagegen im Vergleich zur Hinrunde verstärkt und setzten gegen die seit neun Spielen ungeschlagenen Gäste konsequent auf eine Zonenverteidigung. Das schmeckte den Sharks überhaupt nicht. Im ganzen Spielverlauf gelang es ihnen nicht, ein wirksames Mittel gegen diese Verteidigungstaktik zu finden. So lagen die Hausherren nach dem ersten Viertel 20:16 vorn, doch bis zur Halbzeit konnte die BG das Spiel wieder ausgeglichen gestalten (36:37). Sie kamen sogar besser aus der Kabine und konnten sich einen 12-Punkte-Vorsprung erspielen. Insbesondere Kreutzer, mit 34 Punkten Top-Scorer der Partie, war von Baden-Baden nicht zu stoppen. Doch der Vorsprung schmolz dahin (53:57, 30. Minute), und die beiden Center-Spieler Baragiola und Habrich waren Mitte des dritten Viertels bereits mit jeweils vier Fouls belastet. Das nutzten die Hausherren nun immer besser aus. Ihr 2,10m-Mann Alexander Appel war kaum noch zu stoppen und dominierte die Begegnung nun klar unter dem Korb, da die Sharks-Verteidiger kein fünfstes Foul und den damit einhergehenden Spielausschluss ihrer Center riskieren wollten. Selbst fand man kaum noch Möglichkeiten, den Ball zu Mitspielern in Korbnähe zu bringen und musste sich auf schwierige Distanzwürfe verlassen. Hinzu kam eine schwache Trefferquote bei den Freiwürfen, sodass der UC Baden-Baden den Schlussabschnitt mit 25:18 für sich entscheiden und damit in den letzten Minuten noch zum 78:75-Endstand an der BG vorbeiziehen konnte.

Es spielten: Kreutzer (34 Punkte / 3 Dreier), Lohrke (12), Ceneli (10 / 2), Baragiola (7), van Miltenburg (7 / 2), Habrich (5), Almenäs, Freudenberg.


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