Seite auswählen

Die koronare Herzkrankheit (KHK) gilt als die Volkskrankheit in Deutschland, unter der aufgrund einer Verstopfung der Herzkranzgefäße rund 700.000 Menschen jährlich erkranken. Jeder Zehnte stirbt anschließend an einem Herzinfarkt. Somit zählt die KHK zu den bedeutendsten Ursachen für Tod und Invalidität sowohl für Männer als auch Frauen. Um dieses Thema sowie das richtige Maß an Sport und körperlicher Bewegung geht es am 24.9. im Vortrag von Prof. Dr. med. Korosoglou von der GRN-Klinik. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Schulungsraum des HSC.

Da die KHK durch Ablagerungen und Verkalkungen (so genannte Plaques) an den Herzkranzgefäßen unbemerkbar beginnt und schleichend fortschreitet, schauen viele über die Warnsymptome hinweg. Typische Anzeichen der KHK sind ein dumpfer Druck oder Engegefühl auf der Brust, die so genannte „Angina Pectoris“. Bei Patienten mit Diabetes oder beim älteren Menschen kann allerdings auch die Atemnot als einziges Symptom auftreten.

Die Entstehung und Progression liegt in den meisten Fällen viele Jahre zurück, bevor es zu der ersten klinischen Manifestation der Erkrankung kommt. Zu den Hauptrisikofaktoren gehören der Blut­hochdruck, die Hypercholesterinämie, der Diabetes (Zuckererkrankung), das Rauchen und auch genetische Faktoren. Obwohl letztere nicht beeinflusst werden können, können alle andere Risikofaktoren frühzeitig erkannt und eingestellt werden. Solch eine Lebensstiländerung, körperliche Aktivität und Sport sowie die Kontrolle der kardiovaskulären Risikofaktoren ist neben der interventionellen Therapie von großer Wichtigkeit.

X
X
X