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Mit einem fundierten Einstieg hat am 6. Oktober die fünfteilige Sondervortragsreihe „DMP Osteoporose“ im Schulungsraum des Hector Sport-Centrums begonnen. Den Auftakt machte Dr. Frank Jörder mit dem Thema „Grundlagen und Definition von Osteoporose“ – verständlich und greifbar erläuterte er medizinische Grundlagen, Diagnosewege und die Bedeutung individueller Risikofaktoren.

Eine zentrale Erkenntnis seines Vortrags: Die Knochendichte allein entscheidet nicht über das Frakturrisiko. Ebenso ins Gewicht fallen Vorerkrankungen, eingenommene Medikamente, genetische Veranlagung und frühere Knochenbrüche. Dass deutlich mehr Frauen als Männer an der Krankheit leiden, hat zudem biologische Gründe – der natürliche Rückgang des Östrogenspiegels gehört zu den wesentlichen Risikofaktoren.

Jörder unterschied zudem zwei Formen der Erkrankung: Die primäre Osteoporose, die rund 95 Prozent der Fälle ausmacht und ohne erkennbare Einzelursache auftritt, sowie die sekundäre Osteoporose, die durch andere Erkrankungen oder bestimmte Medikamente ausgelöst wird.

 

Was jeder selbst tun kann

Dem eigenen Knochengerüst lässt sich aber einiges Gute tun: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Eiweiß, eine gute Vitamin-D-Versorgung, regelmäßige Bewegung und gezieltes Krafttraining können die Knochengesundheit wirksam unterstützen. Ebenso wichtig ist es, Risikofaktoren früh zu erkennen und mögliche Ursachen ärztlich abklären zu lassen.

Auf genau diese Themen kommen die beiden letzten Vorträge der Reihe im Januar und Februar zurück, wenn präventive Maßnahmen aus sport- und ernährungswissenschaftlicher Sicht beleuchtet werden.

 

Nächster Termin am 3. November

Schon jetzt vormerken sollte man sich den 3. November, wenn es unter dem Schwerpunkt „Diagnostik der Osteoporose“ weitergeht. Alle weiteren Termine sind hier nachzulesen. Die Teilnahme ist kostenlos – eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.