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76 Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue, aber auch für besondere Verdienste bei der Mitglieder- und Delegiertenversammlung geehrt.

Neben den Ehrungen standen die Vorbereitungen für das Landesturnfest mit dem großen Engagement der Abteilungen im Mittelpunkt der Mitglieder- und Delegiertenversammlung der TSG 1862 Weinheim, die am 15. Mai im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfand.

Vorsitzender Volker Jacob eröffnete die Versammlung mit seinem Rechenschaftsbericht. Sein Dank galt allen Mitarbeitern, Helfern, Trainern und Sponsoren für die Unterstützung, die verdeutlicht, dass „die TSG mit all ihren Abteilungen, eine starke Gemeinschaft ist“. 6673 Mitglieder hatte die TSG zum Anfang des Jahres 2018, darunter 2589 Kinder und Jugendliche. Der aktuelle Gesamtmitgliederstand beträgt 7059. „Diese Zahlen zeigen, dass eines der zentralen Anliegen der TSG das soziale Engagement im Kinder- und Jugendbereich ist, und dass wir hier einen Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit sehen.“ Das verdeutlichen auch die neuen Projekte der TSG, die für die kommenden Jahre geplant sind. Dazu benötige man aber auch weiterhin das Wohlwollen und die Unterstützung aller Entscheidungs- und Verantwortungsträger in der Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

In seinem Jahresrückblick ging Jacob auf die zahlreichen sportlichen Höhepunkte und Veranstaltungen der TSG ein. Ein Meilenjahr im vergangenen Jahr war die Eröffnung des Freudenberg Gesundheitsstudios, bei dessen Planung man sich gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt habe. „Das war ein großer Erfolg für uns“, so Jacob, der auch mit der Resonanz auf das Gesundheitsstudio zufrieden ist.

 

Landesturnfest und Ausblick

Großes Thema war das bevorstehende Landesturnfest, bei dem sich die TSG „aktiv für die gute Präsentation der Stadt in den Ablauf einbringt“. 350 Helfer werden mitarbeiten und mehr als 520 Schichten leisten, dabei reichen die Aufgaben von Wettkampfverpflegung bis hin zur Übernachtungsbetreuung. Direkt nach dem Landesturnfest soll mit dem Neubau eines Allwetterplatzes und Umkleidegebäudes südlich des Sepp-Herberger-Stadions begonnen werden. Dieser Platz mit Flutlichtanlage sei neben der Kindersportschule für die Football- und Fußballjugend vorgesehen. „Außerdem sind wir in der Planung im Stadion ein Gebäude mit drei kleineren Hallen und einem Laufschlauch zu errichten“, berichtete Jacob. Dort soll ein Sportkindergarten mit vier Gruppen und zwei Krippengruppen errichtet werden. Auch im organisatorischen Bereich gab es eine Neuigkeit. Ab 1. Juni wird Matthias Stöhrer zum zweiten Geschäftsführer berufen und Alexander Erg unterstützen. In politischer Hinsicht beschäftigt die TSG aktuell besonders die neue EU-Datenschutzverordnung und damit einhergehende neue Anforderungen für die Erhebung von Mitgliederdaten. Aber auch auf kommunaler Ebene ging Jacob auf die momentane Situation ein. „Wir tragen mit unseren Wettkampfsportlern einen erheblichen Teil zum guten Ruf der Stadt Weinheim als Sportstadt bei“. Jacob forderte hierfür „eine deutlich verbesserte Förderung für Vereine durch die Politik“, so wie dies in anderen Kommunen der Fall sei.

 

„Schwarze Null“

Finanziell sind die Entwicklungen sehr positiv zu werten. Das wurde durch den Bericht des Zweiten Vorsitzenden Manfred Soßong deutlich. Die Umsatzerlöse hätten ein gutes Niveau mit über vier Millionen Euro erreicht und steigen weiter an, was sicher auch durch das neue Freudenberg Gesundheitsstudio zustande gekommen sei. „In der Ergebnisentwicklung war es wichtig endlich eine schwarze Null zu schreiben, was uns gelungen ist“, berichtete Soßong. Jetzt gelte es diese für die Zukunft zu halten. Das echte operative Ergebnis sei dieses Mal erstmals positiv mit 1000 €. Für die Zukunft solle man die Auslastung des Hector Sport-Centrums auf hohem Niveau halten und mit dem Sportkindergarten könne die TSG wieder zeigen, dass sie „ein innovativer Verein“ sei.

Thomas Geißler bestätigte anschließend im Namen der Kassenprüfer eine einwandfreie Buchführung. Der Gesamtvorstand wurde daraufhin einstimmig von den Delegierten entlastet. Außerhalb des Turnus fand eine Nachwahl für einen Kassenprüfer statt.

 

Ehrungen

Insgesamt 68 Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue zur TSG geehrt. Darunter fünf Mitglieder, die bereits 70 bzw. 75 Jahre Mitglieder der TSG sind. Acht Mitglieder wurden darüber hinaus für besondere Verdienste mit der bronzenen oder silbernen Verdienstnadel ausgezeichnet. Der abschließende Dank galt dem scheidenden Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der zum Ende der Versammlung auch anwesend war. „Wir bedanken uns herzlich für dein immer offenes Ohr in den letzten 16 Jahre“, so Jacob und überreichte Bernhard ein Präsent. Die letzten Worte des Abends gebührtem dem Oberbürgermeister, der ebenfalls die „exzellente Zusammenarbeit“ lobte: „Es braucht Vereine wie die TSG, die sich so engagieren, dass es dem Sport in der Stadt gut tut“.

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