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Sieben Schwimmwochen liegen hinter dem Team der „Nessie-Schulschwimmwochen“ der TSG Weinheim. Anfänglich noch mit Regen und ordentlich Wind, aber am Ende zum Glück mit viel Sonnenschein verwöhnt, ging die intensive Schwimmzeit zu Ende. Seit den Pfingstferien haben 400 Kinder aus acht Weinheimer Grundschulen und der Martin-Stöhr-Grundschule aus Leutershausen das TSG-Waldschwimmbad besucht und vom Tauchen über den Kraulbeinschlag bis hin zum Brustarmzug Schwimmen geübt.

„Nessie-Schulschwimmwochen“ heißt das gemeinsame Projekt der TSG Weinheim und der Volksbank Kurpfalz Stiftung. Für fünf Tage nehmen dabei Drittklässler am Schwimmunterricht der TSG Weinheim teil. Jede Woche dürfen rund 50 bis 80 Kinder jeweils fünf Tage lang jeden Vormittag das Schwimmbad besuchen. Von 8:30 bis 12 Uhr erfüllen dann die Rufe von Kindern die Luft, ruckzuck werden auch aus ängstlichen Kindern kleine Wasserratten. Nach einem ersten Vorschwimmen werden die Kinder in leistungshomogene Gruppen eingeteilt: Anfänger, Schwimmer und gute Schwimmer. Intensiv wird in den Gruppen jeden Tag an den Schwimmfähigkeiten gearbeitet. Mit spielerischen Methoden ist das oberste Ziel, dass die Kinder zuerst die Angst vor dem Wasser verlieren und sich mit Spaß darin bewegen. „Sobald die Kinder gern im Wasser sind, lernen sie auch automatisch sehr leicht schwimmen“, erklärt Simone Saggau, Organisatorin der Schwimmwochen.

Glücklich und auch ein wenig erschöpft nach den sieben Wochen ist Simone Saggau, die auch die Wasserkinder der TSG Weinheim leitet, mehr als zufrieden mit dem Ablauf: „Es war einfach eine tolle Zeit. Alle hatten so viel Spaß am Schwimmen, von den Kindern über die Trainer bis hin zu den Klassenlehrern. Wir konnten so vielen Kindern die Angst vor dem Wasser nehmen. Unser Ziel war es, dass jedes Kind schwimmen lernt oder sich im Schwimmen verbessert und das haben wir geschafft!“

Ohne die Unterstützung der Volksbank Kurpfalz Stiftung wäre das alles nicht möglich. Noch vor der Corona-Pandemie wurde die gemeinsame Initiative ins Leben gerufen als sich die Zahl der Nichtschwimmer immer weiter erhöhte. Durch die gestiegene Nachfrage und die steigende Anzahl an Grundschulen, die jeden Sommer an den Schwimmwochen teilnehmen, spendet die Stiftung in diesem Jahr 25.000 Euro und finanziert damit die Schwimmlehrer und die zahlreichen Abzeichen, die am Ende jeder Schwimmwoche überreicht werden. Auch TSG-Vorsitzender Volker Jacob ist von dem Erfolg des Projekts begeistert und dankt der Volksbank Kurpfalz Stiftung für die Möglichkeiten: „Ohne die Volksbank Kurpfalz Stiftung wären die Schwimmwochen undenkbar. Wenn man sich die beängstigende Anzahl an Nichtschwimmern von bis zu 50 Prozent pro Klasse anschaut, ist es mehr als notwendig derartige Projekte durchzuführen. Schwimmen sollte für jedes Kind zur Grundausbildung gehören.“

Glücklich sind auch die Kinder, die alle am Ende ein Abzeichen in den Händen halten. Vom „Frosch“ über das „Seepferdchen“ bis hin zum „Seeräuber“, „Bronze“ und „Silber“ ist alles möglich. Bis nächstes Jahr dann wieder zu den „Nessie-Schulschwimmwochen.